Jan 6, 2018 - Schulalltag    No Comments

Ich bin jetzt eine K-N-K-B *lol*

Den Titel haben sie nicht glücklich gewählt, das gebe ich zu. Ich darf mich seit Ende November Kompetenznachweis-Kultur-Beraterin nennen. Immernoch nicht klar? Na Softskills halt. Der Nachweis ist dafür da, zu zeigen, was Jugendliche drauf haben – auch, wenn die Mathenote eine andere Sprache spricht. Denn jeder hat irgendwas, dass er/sie gut kann. Und da kommt der KNK ins Spiel.

Für die Jugendjury (JuLiD), die Literanauten und unsere Schulzeitung ist ein solches Zertifikat jetzt geplant. Nur Positives steht dann drin. Es geht darum, dass der/die Jugendliche selber sehen lernt, was er/sie so alles eigentlich leistet und gut kann. Und das ist eine ganze Menge! Für die Ausbildung zur KNKB (;-)) habe ich es an einem Pilotprojekt zusammengetragen und da kommt ganz schön was zusammen. Für mich auch besonders toll: ich lerne die Jugendlichen mal von einer anderen Seite kennen, denn in der Beobachtungsphase lernt man, genauer hinzusehen. Eine schöne Nebenwirkung auch im Privaten. Der laute Schreihals ist manchmal auch einfach nur unsicher und vertuscht das mit Blödeleien. Für mich (und hoffentlich dann bald auch die Jugendlichen) ist der KNK eine absolute Bereicherung!

(Foto: beim Workshop entstanden) Mehr zum KNK hier.

Dez 19, 2017 - Schulalltag, Skurriles    No Comments

Ach wie gut, dass niemand weiß…

Des Öfteren werden Bücher versteckt, um sie später wiederzufinden. Und manchmal ist der Fundort saukomisch. Dieses Exemplar war IM Kriminalistik-Buch drin. Insbesondere die Auswahl der Buchseite fand ich höchst unterhaltsam…

Ein Buch über Drogen fand ich letzte Woche bei Deutsch Klasse 9, erstaunlich oft landet unser „Busenbuch“ bei Religion.

Nov 29, 2017 - Schulalltag    No Comments

Sollen wir oder sollen wir nicht?

Die Verlockung ist schon seit Jahren da. Er kommt so nett daher und manchmal sehne ich mich danach, auch Schüler, wie ich weiß. Aber wird damit die Lösung zur Ursache?

Es geht um einen Automaten für Ohrstöpsel. Das sieht nett aus und ist sehr praktisch, immerhin kostet er die Bücherei nichts, die Nutzer zahlen 1,- Die Ohrstöpsel können natürlich mehr als ein Mal verwendet werden. Ich weiß, dass viele dankbar wären, ich selber bunkere für „Notzeiten“ auch schon die kleinen Geräuschunterdrücker in meiner Schublade.

Aber…

…und darum wird das nichts mit uns beiden: ist der Automat erst einmal da, habe ich keine Argumente mehr, dass hier eine gewisse Arbeitsatmosphäre und Ruhe herrschen sollte. In den Pausen habe ich das sowieso aufgegeben, aber in Freistunden geht es auch hin und wieder hoch her. Am liebsten habe ich die Antwort von Schülern, dass doch außer ihnen keiner da sei… Grrrrh, hallo? Ich lebe, ich möchte etwas arbeiten und nein, ich möchte die Bravo nicht laut vorgelesen bekommen. Zugegeben, manchmal ist so ein Gespräch durchaus interessant, aber unser Raum ist brutal hellhörig. (ein kleiner Pups eines älteren Herren gaaanz hinten in der Bücherei, den ich bis ins Büro gehört habe, bestätigt das!)

Also, der Automat und ich, das wird eher eine Was-wäre-wenn-Geschichte bleiben.

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